Kultur im Salzstadel und im Mayerhöfle

Schwäbischer Dialekt, schwäbische Geschichte und Kultur

Schwäbisch – das ist für viele Menschen immer noch die “Muttersprache” – die Sprache, die wir zuerst vernahmen und erlernten. Später kommt das Schriftdeutsche dazu, das in Schule und Beruf unerlässlich ist. Doch der Dialekt, in den wir hineingeboren wurden, bleibt “die Sprache der Heimat”. Und neueste Forschungen zeigen: Kinder, die sowohl im Dialekt als auch in der Hochsprache daheim sind, lernen auch Fremdsprachen leichter!

Der im Jahr 2001 von Hubert Wicker gegründete “Förderverein Schwäbischer Dialekt e.V.”, dem ich von Anfang an angehörte, will alle Initiativen unterstützen, die sich der Pflege und Erhaltung, aber auch Erforschung der Mundart widmen. Dabei geht es nicht um rückwärtsgewandte Nostalgie, sondern um einen bewussten und selbstbewussten Umgang mit dem Dialekt. Wer nähere Informationen oder Mitglied werden möchte, bitte in unserer Geschäftsstelle (Adresse unter www.schwaebischer-dialekt.de)melden!

Wichtig Mitglieder können sich für unsere Veranstaltungen bei der Geschäftsstelle anmelden und bekommen Plätze reserviert, da sie durch ihren Beitrag unsere Abende ermöglichen!

Seit nun schon über 16 Jahren lade ich zusammen mit meinem Mann Ernst-Werner Briese (“Rei`gschmeckter”) und Claudia Braun (Urtübingerin) – einige  Male im Jahr  zu Abenden ein, an denen wir Interessantes über Tübingen, über das Schwabenland oder die schwäbische Sprache erfahren. Dabei steht uns mit Rat und Tat zur Seite Gerhard Dieterle, ehemals Bäckermeister in der Jakobsgasse.


1) Abende im Salzstadel bei der Jakobuskirche Tübingen (Madergasse)  – 2. Halbjahr 2017

Samstag, 9. September 20 Uhr: “Die Schwaben – zwischen Mythos und Marke” – Ein lehrreich-vergnüglicher Nachklang zur Landesausstellung in Stuttgart (Beate Weingardt u.a.)

Samstag, 14. Okrober, 20 Uhr: “Handwerk heute: Drei Jahre auf Gesellenwanderschaft und Bauen im Bestand” – Zwei Bildvorträge mit Philipp Mihr, Zimmernmann und GEbhart Höritzer, Dachdecker- und Flaschnermeister

Samstag, 4. November, 20 Uhr: Tübingen und seine Stadtbrände” – Vortrag mit Bildern mit Tilmann Marstaller


2) “Geschichte(n) im Mayerhöfle – Tübinger Dichter und Denker, Schaffer und Lenker” – Termine 1. Halbjahr 2017

Einmal im Monat laden Frau Schettler (Wirtin) und  ich zu Vortrag und Bewirtung in einer der kleinsten und gemütlichsten Wirtschaften Tübingens, ins “Mayerhöfle”, in der Haaggasse 8. Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr

19. April, 17 Uhr! Wiederholungsvortrag! “Dia Goga nemmats et so g`nau – Josef Eberle alias Sebastian Blau” (Dr. Beate Weingardt)

17. Mai: “Hans Sahl – ein Leben wie ein Abenteuerroman” (Andrea Bachmann)

28. Juni: Achtung, Titel geändert: “Ein unbehäb Maul wider die Obrigkeit – Nicodemus Frischlin” (Beate Weingardt)


3) Schwaben-Stammtisch: “Mir schwätzat Schwäbisch” im Mayerhöfle

Alte Tübinger und Zugereiste erinnern sich, geben Wissenswertes zum Besten, lachen und singen zusammen.

Immer am 2. Dienstag im Monat um 19 Uhr im Mayerhöfle, Haaggasse 8; Anfrage Interessierter vorher empfiehlt sich, da manchmal Lokalverlegung! (e-mail: beate.weingardt@t-online.de oder Telefon: 07071/72539)