Oh Heimatland – Kultur im Salzstadel und im Mayerhöfle

Schwäbischer Dialekt, schwäbische Geschichte und Kultur

Schwäbisch – das ist für viele Menschen immer noch die “Muttersprache” – die Sprache, die wir zuerst vernahmen und erlernten. Später kommt das Schriftdeutsche dazu, das in Schule und Beruf unerlässlich ist. Doch der Dialekt, in den wir hineingeboren wurden, bleibt “die Sprache der Heimat”.

Neuere Forschungen zeigen: Kinder, die sowohl im Dialekt als auch in der Hochsprache daheim sind, machen im Fach “Deutsch” bis zu 30% weniger Rechtschreibfehler und lernen auch Fremdsprachen leichter!

Der im Jahr 2001 von Hubert Wicker gegründete “Förderverein Schwäbischer Dialekt e.V.”, dem ich von Anfang an angehörte, will alle Initiativen unterstützen, die sich der Pflege und Erhaltung, aber auch Erforschung der Mundart widmen. Dabei geht es nicht um rückwärtsgewandte Nostalgie, sondern um einen bewussten und selbstbewussten Umgang mit dem Dialekt. Wer nähere Informationen oder Mitglied werden möchte, bitte in unserer Geschäftsstelle (Adresse unter www.schwaebischer-dialekt.de)melden!

Wichtig: Mitglieder können sich für unsere Veranstaltungen bei der Geschäftsstelle anmelden und bekommen Plätze reserviert, da sie durch ihren Beitrag unsere Abende ermöglichen!

Seit nun schon rund 19 Jahren lade ich zusammen mit meinem Mann Ernst-Werner Briese (“Rei`gschmeckter”) und Claudia Braun (Urtübingerin) einige  Male im Jahr  zu Abenden ein, an denen wir Interessantes über Tübingen, über das Schwabenland oder die schwäbische Sprache erfahren. Dabei steht uns mit Rat und Tat zur Seite Gerhard Dieterle, ehemals Bäckermeister in der Jakobsgasse.


1) Abende im Salzstadel bei der Jakobuskirche Tübingen (Madergasse)  -1. Halbjahr 2020

Samstag, 8. Februar, 20 Uhr: “Komm, bleib hocka” – Sabine Stahl (Schwäbische Gedankenblitze) und das Hagellocher Männerchorle (Leitung: Eberhard Schramm)

Samstag, 14. März, 20 Uhr: “Du bist Tübinger, wenn…. du weißt, wo das ist” – Neue Tübinger Fotos zum Raten und Genießen von und mit Uli Müller – Achtung: Findet statt!!

Herbstprogramm 2020 fällt aus wegen Corona bzw. wird auf 2021 verschoben. Vorgesehen:

Beate Weingardt: “´.. ihr werdet nicht mehr seinesgleichen finden`: Helmut Palmer – eine kritische Würdigung”

Manfred Bayer (Stadtführer): “Wohl und Wehe der Tübinger Weingärtner im Lauf der Jahrhunderte” – Vortrag mit Bildern

Dr. Christoph Morrissey, Fachmann für Vor- und Frühgeschichte (Tübingen): “40 000 Jahre Siedlungsgeschichte auf der Schwäbischen Alb – Von ältester Kleinkust zu frühen Adelsburgen”


2) “Geschichte(n) im Mayerhöfle – Tübinger Dichter und Denker, Schaffer und Lenker” - 2. Halbjahr 2020

Einmal im Monat laden Inge Schettler (Wirtin) und  ich zu Vortrag und Bewirtung in eine der kleinsten und gemütlichsten Wirtschaften Tübingens, ins “Mayerhöfle”, Haaggasse 8. Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr

Mi., 7. Oktober (mit Anmeldung bei Inge Schettler, siehe homepage Mayerhöfle), 20 Uhr: “Gräfin Mechthild von der Pfalz (1419-1482)” – mit Dorothea Keuler -

Mi., 25. November (mit Anmeldung) 18 und 20 Uhr “Georg Friedrich Hegel” – mit Dr. Beate Weingardt


Monatlicher Stammtisch: “Freunde Alttübingens” im Mayerhöfle

Im Moment sitzen wir manchmal schon `wia d`Häsläus`, wenn alle da sind, deshalb bitten wir um Verständnis, dass der Stammtisch zur Zeit nicht öffentlich ist.