Schwäbischer Dialekt, schwäbische Geschichte und Kultur
Schwäbisch – das ist für viele Menschen die erste Sprache, die sie hörten und zu sprechen lernten. Es ist die “Muttersprache”, die Sprache, in der wir unsere ersten Gedanken und Gefühle ausdrückten und unsere Beziehungen gestalteten. Später kommt das Schriftdeutsche dazu, das für den Umgang in Schule und Beruf unerlässlich ist. Doch der Dialekt, in den wir hineingeboren wurden, bleibt “die Sprache der Heimat”.
Der im Jahr 2001 gegründete “Förderverein Schwäbischer Dialekt e.V.”, dem ich angehöre, will alle Initiativen unterstützen, die sich der Pflege und Erhaltung, aber auch Erforschung des Dialekts widmen. Dabei geht es nicht um rückwärtsgewandte Nostalgie, sondern um einen bewussten und selbstbewussten Umgang mit dem Dialekt. Wer nähere Informationen möchte, bitte in unserer Geschäftsstelle (Adresse unter www.schwaebischer-dialekt.de)melden!
Seit einigen Jahren laden wir - die beiden eingessenen Tübinger Gerhard Dieterle und Claudia Braun sowie ich – einige mal im Jahr zu Abenden ein, an denen wir Interessantes über Tübingen, über das Schwabenland oder das Schwäbische erfahren und lernen.
Termine 2012:
25. Februar, 20 Uhr, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz: Karlheinz Baumann, vielfach preisgekrönter Naturfilmer aus Gomaringen, zeigt drei seiner Filme: “Königin für einen Sommer – aus dem Leben der Hummeln” – “Vom Streuobst zum Most” – “Die wunderbare Welt der Pilze”
28. April, 20 Uhr, Gemeindehaus Lamm: Hans-Dieter Frauer (Journalist, Autor): “Die Schwaben – das Volk der Tüftler und Erfinder”
20. Oktober, 20 Uhr, vorauss. wieder Salzstadel bei Jakobuskirche : Dieter Adrion alias Johann Martin Enderle: “Dr gwachsene Schnabel – Erkundungen in der schwäbischen Sprachlandschaft”
1. Dezember, 20 Uhr, vorauss. im Salzstadel: Bernhard Bitterwolf ( Musiker und Sänger, Bad Waldsee): “Schwäbischer Advent”
Neue Reihe: Tübinger Köpfe
“Geschichte(n) im Mayerhöfle – Tübinger Dichter und Denker, Schaffer und Lenker” Einmal im Monat laden Frau Schettler (Wirtin) und ich zu Vortrag und Bewirtung in einer der kleinsten und gemütlichsten Wirtschaften Tübingens, ins “Mayerhöfle”, in der Haaggasse 8. Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr
Termine 2012:
10. Januar: (B. Weingardt) Regina Bardili – Vorfahrin großer Dichter
22. Februar (Aschermittwoch!): (Rüdiger Bunz): Philipp Melanchthon
28. März: ( B. Weingardt): Johann Gottlieb Friedrich Bohnenberger, Vermesser des Landes Württemberg
25.April: (Helge Karlitzky): Ludwig Uhland – der Unbeugsame
24. Mai (Mittwoch!): (B. Weingardt): Johann Ludwig Huber und Herzog Carl Eugen
18. September: (B. Weingardt) : Die Verlegerfamilie Johann Friedrich Cotta
24. Oktober: ( Helmut Eck): Robert Gradmann, Botaniker Professor, Geograph
20. November (vorauss. B. Weingardt): Friedrich Hölderlin – Die Linien des Lebens sind verschieden