Mediathek: „Sternstunde Religion – Todsünden-heute noch relevant?“ mit Prof. Ahmad Milad Karimi, Joe Bausch und Beate Weingardt

Seminare im Jahr 2026:

24.-26 Juli: Kloster Heiligkreuztal: „Lieben heißt zum Leuchten bringen“ – Wertschätzung als Haltung: warum wir sie brauchen

20.-22. November: Kloster Kirchberg:“Wenn`s weh tut, uns aber stärkt“ – Souverän mit Kritik, Angriffen und Widerspruch umgehen

Zeitlos aktuell I.: Ansprache bei den Nachteulen LB am 19.4.2026: „Liebet eure Feinde“ – das kann Jesus doch nicht ernst gemeint haben!

Liebe Nachteulen!

Die Tübinger Stiftskirche entstand, als Graf Eberhard im 15. Jahrhundert die Universität gründete. Sie ist ein ehrwürdiges sakrales Gebäude, doch vor zwei Jahren beschloss der KGR, für fünf Wochen sämtliche Bänke abzumontieren, um in dem leeren Raum Tanztheater u.v.m. anzubieten, u.a. auch ein Event, zu dem sie schrieben: „Dancing the night away – es erwartet Sie eine unvergessliche Partynacht mit Danceflor, Beats, Bar und Lightshow“. Das fand ich für diese Kirche dann doch unpassend und schrieb dazu einen kritischen Leserbrief in der örtlichen Zeitung. Worauf der zuständige KGR-Vorsitzende mit einer wütenden Antwort, ebenfalls per Leserbrief, reagierte. – Vor wenigen Tagen hat nun genau dieser Vorsitzende, ich nenne ihn Helmut, einen sg. Schalomgottesdienst zum Thema „Liebet eure Feinde“ angeboten. Ich ging hin, war fünf Minuten zu spät dran und nahm den letzten freien Stuhl im Stuhlkreis. Zu spät merkte ich, dass Helmut mein Sitznachbar war. Mit markigen Worten kritisierte er Putin, Trump und Netanjahu, deren Angriffe nach seinen Worten nur zu Zerstörung und noch mehr Feindschaft führen. Als die 13 Teilnehmer am Schluss aufstehen und sich an den Händen fassen mussten, um ´Dona nobis pacem` zu singen, hatte ich keine Wahl. Nach kurzem Schreck dachte ich: „Gut, jetzt kann ich ihm ´handgreiflich` klarmachen, dass ich ihn nicht als Feind ansehe, sondern im Gegenteil sogar bereit bin, etwas von ihm zu lernen.“ –  Liebe Nachteulen, ich habe keine Ahnung, was der Helmut empfand. Aber ich kann nur hoffen, dass er auch dachte: „Prima, das trifft sich gut. Jetzt kann ich das, was ich gerade erzählt habe, sofort in die Praxis umsetzen!“  Sollte er das nicht geschafft haben – hätten Sie dafür Verständnis? Hätte Jesus dafür Verständnis? Ganz bestimmt- aber Jesus hätte sich damit nicht abgefunden, wie seine Worte (Mt.5,43ff) aus der Bergpredigt deutlich machen:

„Ihr hört, dass man sagt: ´Du wirst den, der dir nahesteht lieben und du wirst deinen Feind hassen.` Ich aber, ich sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne und Töchter eures Vaters im Himmel werdet… Denn wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, was ist daran ein Verdienst? Auch die Zöllner tun dies. Und wenn ihr nur eure Brüder und Schwestern grüßt, was ist daran Besonderes? Tun die Heiden nicht dasselbe? Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ –

Meine Ansprache hat vier Punkte:

  1. Wer ist unser Feind?
  2. Wie es in den Wald hineinschallt… -was spricht dafür?
  3. Was meint Jesus mit Lieben?
  4. Warum könnte Jesus es ernst gemeint haben?

Ad 1) Wer ist unser Feind?

Vorläufige Antwort: Unser Feind ist der Mensch, der in irgendeiner Weise das bedroht oder gar verletzt, was uns wichtig ist. Nicht, dass er das unbedingt so sagt – es reicht, dass wir es so empfinden, interpretieren, unterstellen. Wer das in Frage stellt oder gar angreift, was uns lieb und wert ist, z.B. Ansichten oder unsere Überzeugungen, unsere Besitztümer oder die Menschen, die wir lieben, ist unser Feind. Und wenn wir es so sehen, dann reagieren wir Menschen immer gleich – egal ob es sich um eine körperliche Bedrohung handelt oder eine psychische. Denn der Kern jeder Bedrohung oder Verletzung ist eine Bedrohung oder Verletzung unsrer Selbstachtung und unseres Selbstwertgefühls. Wer sie bedroht, indem er uns beispielsweise widerspricht oder heftig kritisiert, ist unser Feind. Erst recht, wenn er uns verlässt oder uns die Tür weist, sei`s beruflich oder privat. Oft genügt es schon, dass jemand anderer Meinung ist – schon ist er der Gegner, den wir bekämpfen. Wem fällt hier nicht sofort Donald Trump ein? Da erlaubt sich Papst Leo zu sagen, dass Menschen, die Angriffskriege führen, nicht auf die Erhörung ihrer Gebete hoffen sollten, schon wird er von Trump zum Feind erklärt, den er beschimpft. Das ist primitiv, das ist simpelstes Freund-Feind-Denken, verbunden mit hemmungsloser verbaler Gewalt, ganz klar. – Ich behaupte aber, DT macht etwas, was auch bei uns inzwischen gang und gäbe ist. Man denke nur an die Kritik, die Hasstiraden, ja Verleumdungen gegen Manuel Hagel, der vor 9 Jahren in einem Interview etwas zu unbefangen die schönen Rehaugen eines jungen Mädchens erwähnte. Meine Güte, das war ein Kompliment und ich finde es einfach schade, dass wir heute mit Komplimenten so vorsichtig sein müssen. Das macht unser Miteinander doch so fad, so todernst. Klar kann man`s falsch verstehen, aber man muss es doch nicht und es lässt sich doch auch leicht klarstellen, wie man`s meinte. Ich hab vor Jahren mal zu einem Mann, der in kurzen Hosen vor mir ging, gesagt, er habe schöne Beine, woraufhin er mir nicht mehr von der Seite wich, aber es war am helllichten Tag und ich hab ihn losgekriegt. Und zu meinen schönsten Erinnerungen an Rom gehört, dass dort – ich schlenderte allein durch die Gegend – vor der franz. Botschaft ein Wachmann aus seinem Häuschen marschierte, nur um mir todernst mitzuteilen: „Lei ha belli capelli!“ Nicht zuletzt muss ich gestehen: auch ich lobte schon mal schöne braune Augen! Es waren die der Metzgereiverkäuferin, die mich gerade bediente. Sie schaute mich durchdringend an und antwortete: „Und ich wollte immer so blaue wie Sie haben!“ Und damit ihr wisst, wie toll es sich anfühlt, wenn man so richtig spontan loben darf…

Doch zurück zum Thema. Machen wir uns nichts vor: auch wir sind schnell bereit, über jemanden den Stab zu brechen, weil uns seine Ansichten nicht gefallen. Drei Schriftstellerinnen ärgerten sich kürzlich über eine ätzende Kritik von D. Scheck an ihren Büchern, schon wird er von ihnen zum Frauenfeind erklärt. Walexperten raten dazu, den gestrandeten Buckelwal in der Ostsee in Frieden sterben zu lassen, schon werden sie als herzlose Tierquäler geschmäht. Und so verteilen wir munter Stempel und Etiketten, der hat doch keine Ahnung, die ist für uns unten durch, jener ist ein Vollidiot und mit denen von der AfD will man schon gar nix zu tun haben. Dabei ist der Mechanismus immer der gleiche: Das Reden oder Verhalten eines anderen Menschen missfällt uns, stört uns, entsetzt uns, verunsichert uns – zack, ist er unser Feind. – Nein, das ist er nicht, sondern: wir erklären ihn zum Feind. Mit anderen Worten: wir entscheiden, wen wir zum Feind oder Gegner erklären. Das ist das erste, was Jesus uns klarmachen möchte: niemand kann euch zwingen, in jemandem den Feind zu sehen. Und wenn er dir auch Schaden zufügt, dich verletzt – du triffst die Entscheidung. wie du ihn siehst und wie du ihn behandelst. Natürlich darfst du benennen, was dich stört, verletzt, bedroht. Und natürlich darfst du Grenzen ziehen, wenn der andere deine Rechte bzw. deine Person wiederholt nicht respektiert, sich dir gegenüber abwertend oder gar feindselig verhält. Das gilt für den Einzelnen ebenso wie für eine Nation. Aber du musst ihn deswegen nicht zum Feind erklären, schon gar nicht zum Feind für den Rest deines Lebens, wie es z.B. nach Erbstreitigkeiten oft der Fall ist.

Damit bin ich beim 2. Punkt: Wie es in den Wald hineinschallt….

„Ihr werdet eure Verwandten und Freunde lieben und ihr werdet eure Feinde bzw. Gegner hassen“, so lautet der Satz im Hebräischen. Vermutlich kennen alle Völker diesen menschlichen Automatismus: Manus manum lavat – eine Hand wäscht die andere, sagten die Römer. Tit for tat, eigentlich hieß es tip for tap, Schlag für Schlag, heißt es im Englischen. Wer sagt „Wie du mir, so ich dir“ der zitiert aus dem Buch der Sprüche im AT (c.24): „Sprich nicht: Wie er mir getan, so will ich ihm tun.“ Sprich nicht! Und wer zitiert „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, der hat es meistens nicht gelesen (Ex.21), denn dort steht: „Wenn du jemandem einen Schaden zufügst, so GIB Auge um Auge…“, d.h. versuche, den Schaden so vollständig wie möglich wiedergutzumachen, damit der andere keinen Grund hat, dich zu hassen und Rache zu nehmen. – Doch warum ist dieses Denken – „wie du mir, so ich dir“ – sowohl im Guten als auch im Bösen so tief in uns verankert? Aus zwei Gründen: wir haben ein angeborenes Gerechtigkeitsempfinden, was für ein gutes soziales Miteinander extrem wichtig ist. Und: wir hüten unser so leicht verletzliches Ego wie unseren Augapfel. Wenn wir also mit Worten oder Taten den schlagen, der uns schlug, so haben wir immer das Ziel, den klein zu machen, der uns kleinmachte, nach der Devise: Wenn du dich auch so mickrig fühlst, wie ich mich wegen dir fühle, dann geht’s mir besser. Und tatsächlich: Wenn wir jemand anderes abwerten, fühlen wir uns selbst nicht mehr so wertlos -für den Moment. Wenn wir jemand anderen angreifen, fühlen wir uns selbst nicht mehr so machtlos-für den Moment. Aber Jesus sagt: „Das habt ihr nicht nötig. Ihr müsst nicht andere kleinmachen, um euch selbst größer zu fühlen. Ihr seid groß in Gottes Augen. Ihr müsst andre nicht als Trottel bezeichnen, nur um euch selbst klüger zu fühlen. Ihr könnt es aushalten, dass jemand die Dinge anders sieht als ihr, so wie Gott es aushält, dass seine Sonne und sein Regen auch den Menschen zugutekommen, die sich um seinen Willen überhaupt nicht kümmern. Nicht zuletzt: ihr müsst den anderen nicht abwerten, um euch wertvoller zu fühlen – ihr seid wertvoll, ja ihr seid Söhne und Töchter Gottes.“ – Sohn Gottes – das war der höchste Ehrentitel, den Israel zu vergeben hatte – für Menschen, die Gott besonders nahe standen. Und den gibt Jesus uns – was auch deutlich machen soll, dass wir die Beziehung, die Nähe zu Gott brauchen, um das „Wie du mir, so ich dir“ -Denken zu übersteigen, das unserer Feindseligkeit, zugrunde liegt. Damit bin ich beim 3. Punkt:

Was ist mit Liebe gemeint?

Alles Wichtige wird im Hebräischen doppelt gesagt. Und wenn Jesus dazu auffordert, unsere Feinde zu lieben und für die, die uns verletzen oder verletzen möchten, zu beten – dann wird eines klar: bei dieser Art von Liebe geht es nicht um Gefühle, sondern um eine Ge-sinnung, Wo liegt der Unterschied? Es gibt keine Ge-sinnung ohne Be-sinnung, d.h. ohne Nachdenken. – Um einen Menschen zu lieben, der auch lieb zu uns ist, bedarf es keines Nachdenkens, da reicht der simple Reflex: „Wie es in den Wald…“ Um einem Menschen einen Gefallen zu tun, der uns auch immer wieder hilft, muss man nicht Jesusnachfolger sein. Doch Liebe, wie Jesus/die Bibel sie meint, ist immer mehr als Gefühl. Sie ist eine bestimmte Art und Weise, dem anderen gegenüberzutreten, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Ein amerikanischer Psychologe sagte: Jede Liebesbeziehung beginnt mit attraction (Anziehung) – doch die attraction dauert nicht ewig, und dann ist die attention (Aufmerksamkeit) gefragt. Und dazu bedarf es einer Entscheidung – „every day“, wie er betont. Eine Entscheidung – das bedeutet, eine Haltung einzunehmen – egal, was die Gefühle sagen. Ich kann empört und verletzt sein, aber ich kann mich trotzdem entscheiden, den anderen mit einem gewissen Respekt zu behandeln, ihn nicht zurückzuweisen und abzulehnen. – Wie ernst es uns mit dieser Haltung ist, erkennen wir daran, ob wir für den anderen auch beten können. Denn für jemanden beten ist eine Form des Wohlwollens. Liebe als Haltung des Wohlwollens geht deshalb nur, wenn wir über den Augenblick und den Augenschein hinauszusehen und uns klarmachen: Auch der andere Mensch besteht nicht nur aus Schlechtem – so wie ich nicht das Gute in Person bin. Auch der andere ist mehr als das, was mir an ihm missfällt oder Probleme macht– selbst wenn ich es nicht sehe und spüre. Denn wir alle, auch das will Jesus verdeutlichen, sind mehr als das, was andere an uns wahrnehmen. – „Du bist eine starke Frau“ – wenn ich das schon höre! Wollen Sie wissen, ob ich mich stark fühle? Ja, ich fühle mich stark-stark genug, um hin und wieder die eine oder andere Schwäche zu überwinden. Stark genug, um andere um Hilfe zu bitten, wenn ich überfordert bin. Stark genug, um zuzugeben, dass ich Fehler habe und Fehler machte, gewaltige Fehler. Und ständig neue mache! Doch hat Jesus nicht gesagt, wir sollen vollkommen sein? Damit bin ich beim 4. Punkt:

Warum mutet uns Jesus zu, das Wie-du-mir-Prinzip zu übersteigen?

Nun möchte ich doch kurz auf die Weltpolitik zu sprechen kommen, die zur Zeit nur noch von Aufrüsten, Wettrüsten und Kriegen bestimmt zu sein scheint. Im Jahr 2011 veröffentlichten zwei Wissenschaftlerinnen in den USA ein Buch mit dem Titel „Why civil resistance works“ – das unter genau diesem Titel „Warum ziviler Widerstand funktioniert“ vor zwei Jahren auch auf Deutsch erschien. Vermutlich hat es in unserer EKD-Synode niemand gelesen, sonst wäre ihre Denkschrift zum Frieden, die ja voll auf den staatlichen Aufrüstungskurs einschwenkt, gewiss anders ausgefallen. Worum geht’s in diesem Buch? Ich zitiere aus der Zusammenfassung der dt. Ausgabe: Die beiden Autorinnen untersuchten Aufstände, Widerstandsbewegungen und Revolutionen zwischen 1900 und 2006 – insgesamt 323 Fälle (in Amerika und Europa, in Afrika und Asien), wovon 105 gewaltfrei und 218 bewaffnet waren. Die Ergebnisse der Untersuchung verblüfften die beiden Wissenschaftlerinnen: Die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs oder Teilerfolgs bei gewaltfreien Widerstandskampagnen ist nahezu doppelt so hoch wie bei einem gewaltsamen, bewaffneten Aufstand…“ – Mit anderen Worten: Gewaltfrei gefundene Lösungen sind nachhaltiger als jene, die mit Gewalt, unzähligen Toten, unendlichem Leid und Zerstörung erkauft wurden. Jesus hat also vollkommen recht: Ent-feindung ist nachhaltiger und führt weiter als Ver-feindung! Und obwohl die beiden Wissenschaftlerinnen dies hochprofessionell nachgewiesen haben, konnten und können sie die Weltpolitik nicht im geringsten beeinflussen, wie wir sehen. Erst recht können wir es nicht. Doch was wir können, ist uns für den Frieden in unserem persönlichen Umfeld zu engagieren. Damit bin ich wieder beim Wort „vollkommen“, das im Hebräischen die gleiche Wurzel hat wie das Wort „Schalom“ und bedeutet: heil, vollständig, ungeteilt. Ich übersetze dieses „vollkommen“ deshalb so: Die Feindesliebe beginnt bei uns selbst. Darin, dass wir unseren Frieden mit uns machen, uns selbst nicht abwerten, dann werden wir es vielleicht auch nicht nötig haben, den anderen abzuwerten. Darin, dass wir nicht meinen, nach außen perfekt oder möglichst stark wirken zu müssen – denn dies macht uns nur gespalten. Darin, dass wir unsere Schwächen akzeptieren – dann werden wir es auch nicht mehr nötig haben, den, der uns in Frage stellt, gleich verteufeln zu müssen. Denn was zeichnet Beziehungen aus, die auch Krisen und Konflikte sowie Enttäuschungen überstehen?

Drei Haltungen sind es, sagt ein amerikanischer Therapeut: Staying – trying – growing: Bleiben – versuchen – wachsen. – Zur Zeit wächst und blüht wieder alles wunderbar – aber wir vergessen dabei immer: es kann nur in die Höhe wachsen, weil es auch in die Tiefe wächst, im nicht sichtbaren Bereich. So ist es auch bei uns: Das Wesentliche (try/grow) spielt sich in unserem Inneren ab, bevor es sich äußert und in unseren Beziehungen zum Tragen kommt! – Ich schließe mit zwei Sätzen, die von Jesus sein könnten, ich fand sie aber in einem Brief von RM Rilke an einen jungen Mann, der viele Probleme mit sich und anderen Menschen hatte: „…Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzen oder Prinzessinnen, die nur darauf warten, uns einmal schön und mutig zu sehen. Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will.“  – … das Hilflose! Oft unvorstellbar – aber wahrscheinlich meistens wahr.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

Zeitlos aktuell II: „Wann ist genug genug? – Zur Frage der Genügsamkeit“ – Vortrag im Lebensphasenhaus Tübingen am 3.3.2023 (Achtung: zwischen 20. und 26. Minute fehlt der Ton!). Anzuschauen und anzuhören unter: lebensphasenhaus+weingardt – Google Suche

Zeitlos aktuell III.: „Gott – so fern und doch so nah“ – Ansprache in der „Kirche um sieben“ in Waiblingen am 5.3.2023. Anzusehen und anzuhören unter: kirche um sieben – Google Suche

… und schon ein bisschen älter:

… und es gibt einen interessanten Film über die Wurmlinger Kapelle zu sehen (fertiggestellt im Herbst 2021):

Mit Steven Wolff bereisen Sie Baden Württemberg und besuchen ausgewählte Landmarken und Touristenattraktionen. Die erste Folge nimmt Sie mit zur Wurmlinger Kapelle, wo Glocken Stürme vertreiben und Ochsen heilige Stätten finden. Erleben Sie eine der schönsten Kapellen der Welt aus luftiger Höhe und lassen Sie sich vom Wurmlinger Pfarrer durch die Geschichte des Gebäudes führen.